REM
von Julian Lodders
Die Idee war schnell gefunden. Aufgrund meines Jahre langen Interesse an Videospielen, kam ich auf die Idee einen Fernseh-Service für Videospiele zu entwickeln, der es Nichtspielern ermöglicht, ein Verständnis für dieses Thema zu entwickeln – in der komfortablen Umgebung des eigenen Wohnzimmers.
Videospiele sind anerkanntes Kulturgut und haben es in den vergangenen Jahren erfolgreich geschafft, die Musik- und Filmindustrie von den ersten Plätzen der Unterhaltungsindustrie zu verdrängen, obgleich sie in einzelnen Bereichen sogar immer mehr mit diesen verschmelzen.
Zeitgleich wächst die Masse derer, die Videospiele nicht verstehen oder verstehen möchten und denen höchstens “Killerspiele” aus den Fernsehreportagen ein Begriff sind.
Das es bei der Großzahl der Spiele allerdings nicht um das Töten von Gegnern, sondern um das oftmals strategische und sportliche Kräftemessen mit Freunden geht, ist Ihnen nicht bewusst.
Auf der ganzen Welt wächst die Gruppe derer, die sich dem Nervenkitzel solcher Wettkämpfe nicht entziehen können. Zurecht: Denn in den offiziellen Ligen wird mittlerweile um Preisgelder in der Höhe von 470.000 US-Dollar und hochdotierten Sponsorenverträgen gespielt.
REM ist Sportfernsehen für Videospieler und Nichtspieler.